Digitale Pricing-Tools verstärken positive Ergebniseffekte aus steigenden Stahlpreisen
Anteil des über digitale Kanäle erzielten Konzernumsatzes erreicht 10 %-Marke
Neues Programm „One Europe“ für das europäische Stahldistributionsgeschäft zur weiteren Steigerung der Profitabilität entwickelt
Fortsetzung des positiven Ergebnistrends mit einem EBITDA von 65 bis 75 Mio. € im 3. Quartal erwartet
Ziele für das Gesamtjahr eines deutlich steigenden EBITDA und eines positiven Konzernergebnisses bestätigt
Duisburg, 4. August 2016 – Klöckner & Co konnte das operative Ergebnis (EBITDA) im 2. Quartal mit 72 Mio. € deutlich gegenüber dem Vorjahreswert von –17 Mio. € steigern und damit auch wieder ein positives Konzernergebnis in Höhe von 33 Mio. € (2. Quartal 2015: –55 Mio. €) erzielen. Auch im 3. Quartal wird mit einem über dem Vorjahr liegenden operativen Ergebnis in Höhe von 65 bis 75 Mio. € gerechnet. Die Ziele für das Gesamtjahr eines deutlich steigenden EBITDA und eines wieder positiven Konzernergebnisses werden bestätigt.
Gisbert Rühl, Vorsitzender des Vorstands der Klöckner & Co SE: „Mit Hilfe des zunehmenden Einsatzes digitaler Pricing-Tools konnten wir stärker als in der Vergangenheit von den steigen-den Marktpreisen für Stahl- und Metallprodukte profitieren und als Folge das beste Quartals-ergebnis seit über 5 Jahren erzielen.“
Auch bei der Umsetzung der Digitalisierungsstrategie konnte Klöckner & Co weitere Fortschritte erzielen. In Summe wurden bereits rund 10 % des Konzernumsatzes über digitale Kanäle erzielt.
Klöckner & Co hat in den vergangenen Jahren das europäische Distributionsgeschäft auf Länderebene restrukturiert, Kapazitäten abgebaut und zusammengelegt. Im Rahmen des neuen Programms „One Europe“ werden jetzt die Aktivitäten in den Landesgesellschaften in Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Österreich und Spanien noch stärker zusammengefasst. Durch die neue Struktur sollen nicht nur Kosten eingespart und Synergien leichter gehoben werden, sondern es soll auch eine schnellere und effizientere Umsetzung der digitalen Transformation gewährleistet werden. In den kommenden drei Jahren soll „One Europe“ einen inkrementellen EBITDA-Beitrag von insgesamt rund 30 Mio. € erbringen – davon bereits 10 Mio. € in 2017.
