Into the forest. Nature composition.

Umwelt

Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Stahlindustrie übernimmt Klöckner & Co gesellschaftliche Verantwortung und nutzt gleichzeitig die strategischen Chancen, die sich aus der Dekarbonisierung ergeben. Wir arbeiten daran, ein neues Angebot von nachhaltig und emissionsfrei produziertem Stahl zu schaffen und uns damit als Pionier einer nachhaltigen Stahlindustrie zu etablieren. Indem wir unser nachhaltiges Produkt- und Dienstleistungsspektrum so erweitern, ergreift das Unternehmen die strategische Chance, das neue, attraktive Geschäft mit „grünem“ Stahl in seinem Geschäftsmodell zu verankern. Wir sehen die Verantwortung, unsere eigenen Emissionen sowie die unserer vor- und nachgelagerten Lieferketten zu reduzieren. Für unseren Einsatz in Bezug auf die Dekarbonisierung der Stahlindustrie wurden wir mit dem renommierten Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2023 in der Kategorie „Transformationsfeld Klima“ ausgezeichnet.

Als Vorreiter in der Branche haben wir uns als eines der wenigen Unternehmen in unserem Sektor dem GHG Protocol unter der Science Based Targets initiative (SBTi) verpflichtet, dem ehrgeizigsten und relevantesten Rahmenwerk zur Emissionsreduktion weltweit. Unsere mittel- sowie langfristigen Ziele bis 2030 und 2050 sind von der Science Based Targets initiative geprüft und anerkannt. Gegenüber unserem Basisjahr konnten wir bereits in 2023 eine Reduktion der Scope-1- und Scope-2-Emissionen um knapp 52 % realisieren. Damit haben wir unser mittelfristiges Reduktionsziel – die direkt beinflussbaren Scopes-1- und Scope-2-Emissionen bis 2030 zu halbieren – bereits vorzeitig erreicht.

Erfahren Sie mehr über Klöckners Umweltstrategie im Handlungsfeld Umwelt im Nachhaltigkeitsbericht.

   

Kennzahlen in 2023

42

Tt CO₂e-Emissionen in Scope 1 & 2

   

82

Tt CO₂e-Emissionen in Scope 3

(direkt beeinflussbar)

   

7.083

Tt CO₂e-Emissionen in Scope 3

(nicht direkt beeinflussbar)

142

Tt Abfall

   

122

Tausend m³ Wasser

verbraucht

   

96 %

Konzernweiter Stromverbrauch

aus erneuerbaren Quellen

   

Nachhaltiges Wirtschaften

Klöckner & Co verpflichtet sich, die direkt beeinflussbaren Emissionen in Scope 1 und 2 bis 2030 zu halbieren. Emissionen in Scope 3, die wir direkt beeinflussen können, werden wir bis 2030 ebenfalls um 50 % reduzieren. Wir betrachten die gesamte Lieferkette – also auch die Emissionen in Scope 3, die wir nicht direkt beeinflussen können. Bereits bis zum Jahr 2030 werden wir diese CO2-Emissionen um 30 % verringern. Zudem haben wir uns im Rahmen der Initiative „kloeckner takes action 2040“ weitere ambitionierte Ziele gesetzt. Klöckner & Co plant, alle Emissionen, die selbst direkt beeinflusst werden können (Scope-1-, Scope-2- und direkt beeinflussbare Scope-3-Emissionen), bis 2040 auf Net Zero zu reduzieren. Die nur indirekt beeinflussbaren Emissionen, insbesondere aus eingekauften Stahlprodukten, werden bis 2050 netto eliminiert. Diese Ziele wurden durch die SBTi validiert. Da die Reduktion von CO2-Emissionen für die Minderung klimabedingter Risiken von zentraler Bedeutung ist, erachten wir Scope-1-, Scope-2- und Scope-3-Emissionen als zentrale Kennzahlen.

Ein wichtiger Schritt zu nachhaltigeren Geschäftsmodellen wurde durch die Veröffentlichung von Bewertungsskalen für unsere CO2-reduzierten Stahl-, Edelstahl- und Aluminiumprodukte unternommen. Unsere Skalen beruhen auf internationalen, wissenschaftlich basierten Standards und kategorisieren die CO2-reduzierten Werkstoffe anhand ihrer zertifizierten Emissionen über die gesamte Wertschöpfungskette von der Rohstoffgewinnung über die Produktion bis zur Anarbeitung („Cradle-to-Klöckner Exit Gate“). Damit schaffen wir für unsere Kunden Transparenz auf dem schnell wachsenden und undurchsichtigen Markt für CO2-reduzierte Stahl- und Metallprodukte.

Die Bandbreite unseres CO2-reduzierten Produktportfolios haben wir unter der neuen Dachmarke Nexigen® gebündelt. Auf diese Weise bieten wir unseren Kunden transparente, CO2-reduzierte Material-, Service- und Logistiklösungen, mit denen wir unsere Kunden beim Aufbau ihrer nachhaltigen Lieferketten unterstützen. Mit unseren technologiebasierten Maßnahmen erhöhen wir die Transparenz der CO2-Emissionen in der Lieferkette. Unser entwickelter Nexigen® PCF Algorithm, dessen Berechnungsmethode vom TÜV SÜD zertifiziert wurde, ermöglicht die automatisierte Berechnung der PCFs für nahezu alle unsere 200.000 Produkte. Unsere darauf aufbauende webbasierte Technologielösung Nexigen® Data Services gewährleistet eine hohe Datenintegrität sowie Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette in Bezug auf die CO2-Emissionen von Stahl- und Metallprodukten und macht die Daten sinnvoll nutzbar. Diese Transparenz ermöglicht es den Kunden, ihre CO2-Emissionshistorie zu verfolgen und zu managen. Sie werden aktiv in die Lage versetzt, CO2-reduzierte Produkte auszuwählen, und bekommen automatisiert Reduktionspotenziale angezeigt, um wiederum ihre Produkte zu dekarbonisieren. Durch die technologische Visibilität der Emissionen unterstützen wir unsere Kunden bei der Dekarbonisierung ihrer Produkte.

Unser Fokus liegt zuvorderst auf der direkten Reduktion und Vermeidung von Emissionen. Um den verbleibenden Emissionen gerecht zu werden, haben wir uns entschieden ab 2022 zusätzlich zu unseren Reduktionsmaßnahmen unsere gesamten Scope-1- und Scope-2-Emissionen zu kompensieren, ohne diese jedoch mit unseren Reduktionszielen zu verrechnen. Mit unserer Kompensationsleistung unterstützen wir zwei Klimaschutzprojekte in Nepal und Ruanda. Beide Projekte sind nach dem Gold-Standard der Swiss Golden Standard Foundation zertifiziert. Die Projekte agieren in den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Den Einsatz von Kompensationsmaßnahmen wollen wir in den kommenden Jahren auf ein Minimum reduzieren.

Unsere weiteren Handlungsfelder

   

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