Nachhaltigkeitsstrategie

Aufbauend auf der Strategie „Klöckner & Co 2025: Leveraging Strengths“ zielt Klöckner & Co darauf ab zur führenden digitalen One-Stop-Shop-Plattform für Stahl, andere Werkstoffe und Anarbeitungsdienstleistungen in Europa und Amerika und zum Vorreiter für Nachhaltigkeit in der Stahlindustrie zu werden – zum Wohle der Kunden, der Industrie und der Gesellschaft. Wir betrachten Nachhaltigkeit aus einer übergreifenden ESG-Perspektive (Environment, Social, Governance: Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) und integrieren sie strategisch.

Neben Umweltfragen sind soziale Verantwortung und Zuverlässigkeit der Unternehmensführung integrale Bestandteile davon. Während viele nur nach innen schauen, verfolgen wir einen ganzheitlichen und strategischen Ansatz. Wir übernehmen Verantwortung für unser eigenes Handeln, aber wir sehen die Transformation auch als eine einzigartige Chance, von der wir glauben, dass sie unsere zukünftige Entwicklung unterstützt und Wachstumschancen bietet.

Im Rahmen unserer Konzernstrategie arbeiten wir daran, ein neues Angebot von nachhaltig und emissionsfrei produziertem Stahl zu schaffen und uns damit als Pionier einer nachhaltigen Stahlindustrie zu etablieren. Um dies zu untermauern, haben wir eine Partnerschaft mit dem schwedischen Start-up H2 Green Steel (H2GS) geschlossen und uns signifikante Mengen an nahezu CO2-emissionsfreiem Stahl gesichert. Bei der Stahlproduktion von H2GS fallen über 95 % weniger Brutto-CO2-Emissionen an, als bei konventionellen Produkten. Indem Klöckner & Co sein nachhaltiges Produkt- und auch Dienstleistungsspektrum so erweitert, ergreift das Unternehmen die strategische Chance, das neue, attraktive Geschäft mit nachhaltigen Lösungen in seinem Geschäftsmodell zu verankern. Wir glauben, dass unsere Werkstoffe eine wichtige Rolle in der künftigen Kreislaufwirtschaft spielen können. 

Und das ist mehr als nur der Ersatz von Stahl durch grünen oder grüneren Stahl. Dies ermöglicht es, neue Produkte zu entwickeln, andere Materialien zu ersetzen und neue Lieferketten zu finden. So können wir unseren Kunden neben unserer Unabhängigkeit und unserer fortgeschrittenen Digitalisierung weitere Vorteile bieten. Zusätzlich sehen wir die Verantwortung unsere eigenen Emissionen sowie die unserer vor- und nachgelagerten Lieferkette zu reduzieren. Bereits im Jahr 2020 hat sich Klöckner & Co der vom UN Global Compact ins Leben gerufenen Initiative „Business Ambition for 1.5 °C“ angeschlossen und stimmt seine Geschäftstätigkeiten auf wissenschaftsbasierte Ziele ab, um durch geeignete Maßnahmen zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 °C beizutragen. 

Nachhaltigkeit heißt für uns: Verantwortliches Handeln, mit klaren Zielen und ganz konkreten Aktionen in verschiedenen Dimensionen der Nachhaltigkeit. Dazu zählt für uns neben der Ökologie auch die Soziale Verantwortung und eine verlässliche Governance. Im Bereich des Sozialen gestalten wir die Zusammenarbeit unserer Mitarbeitenden, unserer Lieferanten und Kunden. Da steht z.B. der Arbeitsschutz ganz oben auf unserer Agenda und wir engagieren uns für den Gesundheitsschutz, zum Beispiel durch die Initiativen Safety 1st und Kloeckner Cares, aber wir fördern ganz gezielt auch mehr Bildung in der Gesellschaft. Wir haben uns auch zu verlässlicher Governance verpflichtet, etwa durch Schaffung von Transparenz und Verbindlichkeit in der Unternehmensführung.

Mit den Chancen, die Nachhaltigkeit für zukünftige Veränderung und Verbesserung bietet, wird sie uns noch disruptiver und innovativer machen. Datenmanagement und Automatisierung helfen uns, Intransparenz zu minimieren und ermöglichen ein effizientes Ressourcenmanagement und Schonung der Umwelt. So kann nachhaltiges Wirtschaften auch unsere Position als Motor der Digitalisierung und der Erneuerung in der Stahlindustrie weiter stärken. Damit unterstreicht Klöckner & Co den Einsatz für eine nachhaltigere Wirtschaft.

IHR ANSPRECHPARTNER

Felix Schmitz

Head of Investor Relations|Head of Strategic Sustainability

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