Into the forest. Nature composition.

UMWELT

Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Stahlindustrie übernimmt Klöckner & Co gesellschaftliche Verantwortung und nutzt gleichzeitig die strategischen Chancen, die sich aus der Dekarbonisierung ergeben. Wir arbeiten daran, ein neues Angebot von nachhaltig und emissionsfrei produziertem Stahl zu schaffen und uns damit als Pionier einer nachhaltigen Stahlindustrie zu etablieren. Indem wir unser nachhaltiges Produkt- und Dienstleistungsspektrum so erweitern, ergreift das Unternehmen die strategische Chance, das neue, attraktive Geschäft mit „grünem“ Stahl in seinem Geschäftsmodell zu verankern. Wir sehen die Verantwortung, unsere eigenen Emissionen sowie die unserer vor- und nachgelagerten Lieferketten zu reduzieren. Bereits im Jahr 2020 hat sich Klöckner & Co der vom UN Global Compact ins Leben gerufenen Initiative „Business Ambition for 1.5 °C“

angeschlossen und stimmt seine Geschäftstätigkeiten auf wissenschaftsbasierte Ziele ab, um durch geeignete Maßnahmen zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 °C beizutragen. Als Vorreiter in der Branche haben wir uns als eines der wenigen Unternehmen in unserem Sektor dem GHG Protocol unter der Science Based Targets initiative (SBTi) verpflichtet, dem ehrgeizigsten und relevantesten Rahmenwerk zur Emissionsreduktion weltweit. Unsere mittel- sowie langfristigen Ziele bis 2030 und 2050 sind von der Science Based Targets initiative geprüft und anerkannt. Klöckner & Co ist das erste Unternehmen weltweit, dessen CO2-Net-Zero-Reduktionsziele im regulären Verfahren nach den neuesten Standards der SBTi anerkannt wurden. 

KENNZAHLEN

0 CO2-Emissionen in Scope 1 und 2
0 CO2-Emissionen in Scope 3 (direkt beeinflussbar)
0 CO2-Emissionen in Scope 3 (indirekt beeinflussbar)
2022

NACHHALTIGES WIRTSCHAFTEN

Bereits im Jahr 2020 hat sich Klöckner & Co als eines der ersten Unternehmen in Deutschland der vom UN Global Compact ins Leben gerufenen Initiative „Business Ambition for 1.5 °C“ angeschlossen und stimmt seine Geschäftstätigkeiten auf wissenschaftsbasierte Ziele ab, um durch geeignete Maßnahmen zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 °C beizutragen. 

  • 50 % Reduktion von Emissionen bis 2030, die wir direkt beeinflussen können (Scope 1, 2 und teilweise 3)
  • 30 % Reduktion von Emissionen bis 2030, die wir nicht direkt beeinflussen können (Scope 3)
Unsere mittelfristigen Ziele bis 2030 sind von der Science Based Targets initiative geprüft und anerkannt.

Zum Scope 1 werden alle direkten Emissionen gerechnet, die unmittelbar aus Verbrennungsvorgängen in der eigenen Geschäftstätigkeit entstehen. Scope 2 erfasst indirekte Emissionen, die mit eingekaufter Energie wie Elektrizität oder Fernwärme verbunden sind. Zum Scope 3 gehören alle indirekten CO2-Emissionen, die für Herstellung und Transport von Gütern entstehen. Wir unterscheiden solche, auf die wir direkten Einfluss haben (Scope 1, 2 und teilweise 3), und solche, die bei unseren Lieferanten und Kunden (Scope 3) entstehen. Darüber hinaus verpflichten wir uns, die direkt beeinflussbaren CO2-Emissionen bis zum Jahr 2040 auf Net Zero zu reduzieren (Scope-1-, Scope-2 -und direkt beeinflussbare Scope-3-Emissionen). Die nur indirekt beeinflussbaren Emissionen aus Scope 3, insbesondere aus eingekauften Stahlprodukten, werden bis 2050 netto eliminiert. Damit verpflichtet sich Klöckner & Co entsprechend der neuesten Standards der SBTi dazu, die Emissionen in der gesamten Wertschöpfungskette bis zum Jahr 2050 auf Netto-Null zu senken.

Kloeckner passe à l'action pour 2040 et lance sa stratégie de développement durable

Wir wollen unsere Klimaziele ganzheitlich betrachten und stecken sie daher noch ambitionierter: Klöckner & Co plant, alle Emissionen, die wir selbst direkt beeinflussen können (Scope 1-, Scope 2- und direkt beeinflussbare Scope-3-Emissionen), schon bis 2040 auf Net Zero zu reduzieren. Allein in Scope 1 und 2 werden wir rund 90.000 Tonnen CO2 pro Jahr an eigenen Emissionen einsparen. Die nur indirekt beeinflussbaren Emissionen, insbesondere aus eingekauften Stahlprodukten, werden bis 2050 netto eliminiert. Durch die nachhaltige Ausrichtung unseres Unternehmens sind wir Pioniere in unserer Branche und treiben die grüne Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft aktiv voran.

Logistik
Bedeutender Teil unseres Geschäftsmodells ist die Lieferung von Produkten an unsere Kunden mithilfe von LKWs. Eine zentrale Aufgabe im Handlungsfeld Umwelt ist für Klöckner & Co daher, die Umweltauswirkungen der Logistikprozesse entlang unserer Wertschöpfungskette zu optimieren. Eine qualitativ hochwertige Datengrundlage und die Digitalisierung sind dabei für die Umsetzung von Effizienzmaßnahmen unerlässlich, denn sie sorgen für Transparenz und damit auch für nachhaltiges Handeln in der gesamten Lieferkette. Durch diese Supply-Chain-Optimierung können „grüne“ Effekte durch weniger Verschwendung bei Beschaffung, Disposition, Produktion, Verarbeitung, Transport und Logistik erzielt werden. Fehllieferungen werden vermieden, und die Bestands- und Lagerkosten sowie die Anzahl der Transporte werden reduziert. Dabei wird grundsätzlich versucht, die Umweltauswirkungen der Logistik auf drei Ebenen entlang unserer Wertschöpfungskette zu beeinflussen: Wareneingang, interne Transporte sowie Auslieferung an unsere Kunden.

Energie
Im Energiemanagement wollen wir zunehmend auf alternative Energien umstellen. Wir haben die Energiebeschaffung bereits zentralisiert und wollen vollständig auf grüne Energie umsteigen. Einige Standorte sind bereits umgestiegen. Photovoltaik-Anlagen sind an mehreren Standorten geplant.

Wasser
Mit unserem Wassermanagement-Ansatz stellen wir die Einhaltung gesetzlicher örtlicher Normen sicher. Da wir nahezu kein Wasser für unsere Bearbeitungsprozesse nutzen, führt unser Wasserverbrauch im Wesentlichen zum Aufkommen von herkömmlichen Abwässern. Grundsätzlich achten wir auf Ressourcenschonung und Umweltschutz wie in unserer SHEQ-Policy beschrieben. Zudem ist das Thema Abwasser Bestandteil der Standards OHSAS 18001 und ISO 45001, nach denen ein Großteil unserer Standorte zertifiziert ist. Darüber hinaus halten wir die gesetzlichen Wasserhaushaltsgesetzgebungen bzw. Wasserprüfungen ein.

Holz-Recycling
Kloeckner Metals UK hat am Standort Blackburn seine Verwendung von Holz und Paletten gänzlich umgestellt. Zum einen werden Paletten nun hausintern hergestellt, zum anderen ergaben sich Einspar- und Recyclingpotenziale. Angefallene Holzreste können zum Stapeln von Stahl beim Beladen von Fahrzeugen wiederverwendet werden. Des Weiteren wurde über ein Anreizsystem für LKW-Fahrer dafür gesorgt, dass die eigenen Paletten wieder eingesammelt werden, um sie erneut zu verwenden oder zu recyclen. Auch Becker Stahl-Service hat ein Paletten-Rückholsystem eingeführt. Bisher wurden die Paletten, auf denen Waren transportiert werden, nach einmaliger Nutzung entsorgt.

Mitarbeiter-Mobilität
Unsere Reisekostenrichtlinie sieht vor, dass Inlandsflüge in Europa grundsätzlich nicht erlaubt und eine Kompensation für alle Flüge ab 1.500 km geleistet wird. Unser hybrides Arbeitskonzept (Ziel: 30 % Homeoffice für administrative Funktionen) ist bereits eingeführt und soll auch die durch Pendeln entstehenden Emissionen reduzieren. Wir werden auch unseren Fuhrpark sukzessive umstellen. In Sachen E-Mobilität und Hybridfahrzeuge haben mehrere Landesgesellschaften Anstrengungen unternommen, um die derzeit mit Benzin und Diesel betriebenen Dienstwagen und Poolfahrzeuge auszutauschen. So hat Kloeckner Metals France eine komplette Umstellung auf Vollhybride geplant und z.T. bereits umgesetzt, Kloeckner Metals UK bietet elektrische und hybride Fahrzeuge über ein Mitarbeiterbonusprogramm an. Becker Stahl-Service hat elektrische Dienstwagen angeschafft. Die Holding hat am Hauptsitz Ladepunkte installieren lassen und plant für 2022 weitere. Die Dienstwagen-Richtlinie, die den europäischen Rahmen vorgibt, wird zurzeit weiterentwickelt, um zukünftigen Mobilitätskonzepten Vorschub zu leisten. In Pilotprojekten in der internen Logistik werden zudem die Möglichkeiten alternativer Antriebe für LKW getestet.

Das Vermeiden und Reduzieren von Emissionen steht für Klöckner & Co klar an erster Stelle. Dazu haben wir uns ehrgeizige Klimaziele gesetzt. Mit den derzeitigen technischen Möglichkeiten, Emissionen zu senken, oder auch Emissionen der Atmosphäre wieder zu entziehen, können wir jedoch jetzt noch nicht alle Emissionen vermeiden. Deshalb kompensieren wir ab 2022 alle CO2- Emissionen aus unserem Scope 1 und 2 vollständig. In Zusammenarbeit mit der deutschen Non-Profit-Organisation atmosfair unterstützen wir mit unserer Kompensationsleistung hochwertige und zertifizierte Projekte in den Bereichen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz, die nachweislich Klimagase einsparen, die andernfalls entstanden wären. Darüber hinaus haben sie einen zusätzlichen Nutzen für die Menschen vor Ort. Damit ist Klöckner & Co schon jetzt CO2-neutral in Bezug auf die eigenen Geschäftsaktivitäten.

Gemeinsam mit seinen lokalen Partnern baut und verkauft atmosfair in Ruanda effiziente Save80-Öfen. Der Save80, der den Holzbedarf beim Kochen um bis zu 80 % verringert, verbrennt das Holz sauberer als beispielsweise ein traditioneller Holzkohleofen. Hierdurch wird die Rauchentwicklung im Inneren der Häuser minimiert und das Risiko von Lungen-, Atemwegs- und Augenerkrankungen gemindert. Entsprechend sinkt der Bedarf an Feuerholz und der Druck auf die verbliebenen Wälder.

In Nepal baut und verkauft atmosfair zusammen mit lokalen Partnern unter dem ‚Nepal Biogas Support Program‘ Biogasanlagen an ländliche Haushalten vor Ort. Durch das Programm erhalten Familien auf dem Land eine rauchfreie, dezentrale Energiequelle. Eine Biogasanlage versorgt eine 5-köpfige Familie täglich etwa 20 Jahre lang kostengünstig mit Energie.

Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Stahlindustrie übernimmt Klöckner & Co gesellschaftliche Verantwortung und nutzt gleichzeitig die strategischen Chancen, die sich aus der Dekarbonisierung ergeben. Wir arbeiten daran, ein neues Angebot von nachhaltig und emissionsfrei produziertem Stahl zu schaffen und uns damit als Pionier einer nachhaltigen Stahlindustrie zu etablieren. Indem wir unser nachhaltiges Produkt- und Dienstleistungsspektrum so erweitern, ergreift das Unternehmen die strategische Chance, das neue, attraktive Geschäft mit „grünem“ Stahl in seinem Geschäftsmodell zu verankern.

Das Thema Umweltschutz ist ein wichtiger Bestandteil unserer SHEQ-Policy – unserer internen Arbeitssicherheits-, Gesundheits-, Umwelt- und Qualitätsrichtlinie. Diese internationale Konzernvorgabe deckt alle relevanten Umweltaspekte ab von der Schonung natürlicher Ressourcen über den Einsatz regenerativer Energien bis zur Reduzierung von Emissionen und Abfällen.

In unserer Landesgesellschaft Kloeckner Metals UK sowie unserer deutschen Gesellschaft Becker Stahl-Service sind bereits alle Standorte nach dem Umweltstandard ISO 14001 zertifiziert worden, der auch die Logistik berücksichtigt. Kloeckner Metals UK hat sich 2021 gemäß BES 6001 zur verantwortungsvollen Beschaffung rezertifizieren lassen. Diesmal mit dem gehobenen Standard „Good“. BES 6001 ist ein unabhängiges Zertifizierungssystem, mit dem hergestellte Produkte als verantwortungsvoll beschafft eingestuft und bewertet werden können. Es betrifft Unternehmensführung, Management entlang der Lieferkette sowie Managementanforderungen einer nachhaltigen Entwicklung wie z. B. soziale und wirtschaftliche Auswirkungen. Der spezialisierte Stahlverarbeiter Kloeckner Metals UK Westok hat den Gold-Standard der Steel Construction Sustainability Charter erreicht. Ziel der Charta ist es, Stahl als nachhaltige Form des Bauens weiter voranzubringen.

IHR ANSPRECHPARTNER

Felix Schmitz

Head of Investor Relations|Head of Strategic Sustainability

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