MITARBEITER

Qualifizierte, motivierte und gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für Klöckner & Co die Grundlage, auf der Mehrwert geschaffen wird. Wir setzen uns für Mitarbeiterbefähigung, Sicherheit, Verantwortung, Glaubwürdigkeit und Nachhaltigkeit ein. Ein motivierender Führungsstil, Befähigung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und die Förderung einer Innovationskultur

durch selbstbestimmtes Handeln, Talententwicklung und Leistungsanreize bilden die Basis, auf der wir unsere Innovationskraft stärken, Chancen nutzen und neuen Unternehmenswert schaffen können. Um in einem Umfeld ständiger Veränderungen erfolgreich zu sein, optimieren wir kontinuierlich unsere Organisation und werden agiler sowie flexibler.

KENNZAHLEN

0 Frauen in Führungspositionen
0 Interne Fortbildungskurse

UNSER ARBEITSUMFELD

Weiterbildung ist ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Deshalb bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Fort- und persönlichen Weiterbildung an. Ziel unserer Maßnahmen ist es, die Qualifikationen und Fähigkeiten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – insbesondere im Hinblick auf die Digitalisierung – ständig zu verbessern und weiterzuentwickeln sowie Talente aus den eigenen Reihen zu fördern. Die meisten Landesgesellschaften steuern dies eigenständig und verfügen dabei über ihre eigenen Personalentwickler. Die gruppenweite Mitarbeiterstrategie, unsere Klöckner & Co People Strategy, dient als Leitrahmen für zukunftsorientiertes Mitarbeitermanagement im Konzern. Fortbildungsmaßnahmen nehmen bei Klöckner & Co einen hohen Stellenwert ein. 2021 wurden konzernweit über 56.000 interne Kurse in unterschiedlichsten Bereichen abgeschlossen. Der Großteil davon entfiel auf die Bereiche IT-Sicherheit, Compliance sowie Digital Skills Development im Rahmen der Plattform für E-Learning Digital Academy.

Nicht mit einbezogen in den 56.000 Fortbildungen sind externe, individuelle Fortbildungsmaßnahmen. In Reviews (Mitarbeitergesprächen) erhalten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis zu vier Mal im Jahr ein Feedback zu ihrem Verhalten und ihrer Leistung und es werden individuelle Wünsche und Fortbildungsmaßnahmen in den jeweiligen Zielvereinbarungen festgelegt. Einen besonderen Stellenwert nehmen unsere internen Fortbildungsprogramme ein: Clear Sales und Sales X für den Vertrieb, Initial Development Program zur Nachwuchsentwicklung, Emerging Leaders Program und Leading for success zur Führungspotenzialentwicklung, Leadership Empowerment Program für Führungskräfte und Senior Experience Program als Entwicklungstraining 55+. Konzernweit bietet Klöckner & Co Berufseinsteigern und Studierenden Tätigkeiten als Praktikanten und Werkstudenten an, damit sie Studieninhalte in die Praxis umsetzen und vertiefen können. 

Als Stahldistributionsunternehmen mit einem hohen Anteil gewerblicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Lagerstandorten hat das Thema Arbeitssicherheit und Gesundheit für uns eine wesentliche Bedeutung. Ein gesundes und sicheres Arbeitsumfeld schützt nicht nur unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern gewährleistet auch einen reibungslosen Prozessablauf.

Seit Beginn der globalen Pandemie durch COVID-19 Anfang 2020 haben der Konzern sowie die Landesgesellschaften regelmäßig Hygienekonzepte und Sicherheitsmaßnahmen entsprechend den Bedürfnissen und Anforderungen erarbeitet und die Geschäfte ins Homeoffice verlegt. Diese Entwicklung hat uns dazu bewegt, Mitte 2021 eine neue konzernweite Richtline zum hybriden Arbeiten zu verabschieden. Sie gilt als unser zukünftiger Standard zum nachhaltigen modernen Arbeiten: Jede und jeder, die oder der mobil arbeiten möchte, kann dies tun – soweit die betrieblichen Belange es zulassen.

Seit 2013 werden unsere Aktivitäten im Bereich Arbeitssicherheit in Europa unter der Initiative „Safety 1st“ und ähnlichen Initiativen in den amerikanischen Landesgesellschaften gebündelt, die vor dem Hintergrund unserer unternehmensweiten Zielsetzung darauf ausgelegt ist, das Arbeitsschutzbewusstsein unserer Mitarbeiter zu schärfen und durch einen breiten Maßnahmenkatalog Unfallzahlen zu reduzieren. Die Fachverantwortlichen der jeweiligen Landesorganisationen sind dabei für das regionale Ausrollen der beschlossenen Maßnahmen zuständig, führen Plausibilitätsprüfungen von Unfallursachen und Risikoanalysen durch und koordinieren standortübergreifende Schulungen. Unfälle sind immer vermeidbar und präventives Handeln ermöglicht uns im Vorfeld Schaden von Mitarbeitern und Unternehmen abzuwenden.

Das konzernweite Ziel unserer Initiativen und Maßnahmen im Bereich Arbeitssicherheit ist die konsequente Reduzierung von Arbeitsunfällen, gemessen durch die Kennzahl „Lost Time Injury Frequency“ (LTIF). Diese ist definiert als Anzahl der Unfälle / Anzahl der Arbeitsstunden x 1.000.000. Die Entwicklung des LTIF 2021 konnte im Vergleich zum Vorjahreswert von 9,7 auf 6,9 reduziert werden. In allen wesentlichen europäischen Landesgesellschaften ist eine Arbeitsschutzzertifizierung, in der Regel nach den internationalen Standards OHSAS 18001 bzw. ISO 45001, bereits eingeführt. Daneben gilt immer ein konzernweiter Mindeststandard an Sicherheitsanforderungen. Die SHEQ-Policy ist unsere interne Arbeitssicherheits-, Gesundheits-, Umwelt- und Qualitätsrichtlinie. 

Faire Arbeitsbedingungen bilden für Klöckner & Co die Grundlage für Motivation und somit Produktivität unserer Mitarbeiter. Ein von gegenseitigem Respekt geprägtes Arbeitsklima, frei von Diskriminierungen jeder Art, ist eine notwendige Voraussetzung für Leistungsbereitschaft und Kreativität. Generell streben wir an, die Vielfalt unserer Belegschaft zu vergrößern und durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit unterschiedlichen kulturellen Erfahrungen, Lebensstilen und Werten die Innovationskraft des Unternehmens zu stärken. Um das Diversity-Management aktiver zu gestalten und in allen Dimensionen voranzutreiben, hat Klöckner & Co im Mai die Charta der Vielfalt unterschrieben. Der gleichnamige Verein ist die größte Arbeitgebendeninitiative Deutschlands zur Förderung von Diversity in Unternehmen und Institutionen.

Unabhängig von der Verortung in Deutschland sind die eingegangenen Selbstverpflichtungen konzernweit gültig. Diese beinhalten die Pflege einer respektvollen Organisationskultur, die Anerkennung von Vielfalt innerhalb und außerhalb der Organisation sowie die Umsetzung der Charta im internen und externen Dialog. Mit dem Code of Conduct haben wir uns unter anderem dazu verpflichtet, dass unsere Kolleginnen und Kollegen, Bewerber und Geschäftspartner von uns Respekt erwarten dürfen und nach ihrer Qualifikation, ihren Kompetenzen und ihren Leistungen beurteilt werden. Unsere deutschen Angebote folgen den Qualitätsstandards der Initiative „Fair Company“, zu deren Einhaltung sich Klöckner & Co jährlich von Neuem verpflichtet.

Doch nicht nur die Vielfalt der Nationalitäten ist für Klöckner & Co ein wichtiges Anliegen, sondern auch die Gewinnung von Frauen für Fach- und Führungspositionen. Seit 2011 konnte der konzernweite Anteil von Frauen auf den Führungsebenen 1 bis 3 unterhalb des Vorstands bereits von 8 % auf 18 % im Berichtszeitraum erhöht werden. Bis 2024 soll dieser Anteil weiter auf 21 % steigen.

Wie erfolgreich unsere Konzepte zur Förderung von Frauen in Führungspositionen sind, zeigen die Ergebnisse des „Frauen-Karriere-Index“ der Jahre 2015 bis 2020, der regelmäßig durch die Barbara Lutz Index Management GmbH durchgeführt wird. Klöckner & Co wurde in dieser jährlichen externen Erhebung, basierend auf objektiven Unternehmensfakten zur Förderung von Frauen in Führungspositionen, im März, wie schon durchgängig seit 2015, als ein Top-Ten-Unternehmen unter mehr als 200 teilnehmenden Unternehmen ausgezeichnet. 

IHR ANSPRECHPARTNER

Felix Schmitz

Head of Investor Relations|Head of Strategic Sustainability

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