Operatives Ergebnis (EBITDA) vor wesentlichen Sondereffekten mit 46 Mio. € deutlich über dem Niveau des Vorjahresquartals (Q1 2025: 42 Mio. €) und deutlich über dem Vorquartal (Q4 2025: 21 Mio. €)
Absatz im ersten Quartal 2026 mit 1,1 Mio. Tonnen aufgrund des zum Jahresende 2025 abgeschlossenen Verkaufs von acht US-Distributionsstandorten unter Vorjahresquartal (-6,4 %); verkaufsbereinigt konnte der Absatz um 2,1 % gesteigert werden
Umsatz mit 1,6 Mrd. € in den ersten drei Monaten 2026 vor allem aufgrund des Absatzrückgangs gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken (-5,9 %); verkaufsbereinigt konnte der Umsatz um 2,1 % gesteigert werden
Übernahmeangebot von Worthington Steel erfolgreich; Worthington Steel hat sich rund 61,87 % aller ausstehenden Klöckner & Co-Aktien gesichert
EBITDA vor wesentlichen Sondereffekten von 40 Mio. € bis 80 Mio. € für das zweite Quartal 2026 erwartet
Düsseldorf, 6. Mai 2026 – Klöckner & Co ist mit einem deutlich verbesserten operativen Ergebnis in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Das operative Ergebnis (EBITDA) vor wesentlichen Sondereffekten betrug in den ersten drei Monaten 2026 46 Mio. € und lag damit deutlich über dem Niveau des Vorjahresquartals (Q1 2025: 42 Mio. €) sowie deutlich über dem Vorquartal (Q4 2025: 21 Mio. €).
Der Absatz belief sich im ersten Quartal 2026 auf 1,1 Mio. Tonnen und lag damit unter dem Vorjahresquartal (Q1 2025: 1,2 Mio. Tonnen, -6,4 %; verkaufsbereinigt +2,1 %). Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf den zum Jahresende 2025 erfolgreich abgeschlossenen Verkauf von acht Distributionsstandorten in den USA zurückzuführen. Die gesunkenen Absatzmengen im Segment Kloeckner Metals Americas konnten dabei teilweise durch eine positive Absatzentwicklung im Segment Kloeckner Metals Europe kompensiert werden.
Der Umsatz sank in den ersten drei Monaten 2026 auf 1,6 Mrd. € (Q1 2025: 1,7 Mrd. €, -5,9 %; verkaufsbereinigt +2,1 %).
Der Rohertrag reduzierte sich um 5,8 % auf 298 Mio. € (Q1 2025: 317 Mio. €), während die Rohertragsmarge mit 19,0 % konstant auf dem Niveau des Vorjahresquartals blieb.
Das Konzernergebnis belief sich in den ersten drei Monaten 2026 auf -4 Mio. € nach -28 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie betrug entsprechend -0,04 € (Q1 2025: -0,28 €).
Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit lag im ersten Quartal 2026 bei -270 Mio. € (Q1 2025: -118 Mio. €). Der Mittelabfluss war im Wesentlichen durch die saisonal bedingt höhere Mittelbindung im Net Working Capital zu Jahresbeginn geprägt. Nach Auszahlungen für Investitionen in Höhe von 36 Mio. € (Q1 2025: 23 Mio. €) betrug der Free Cashflow in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres -306 Mio. € (Q1 2025: -141 Mio. €).
Das Eigenkapital des Unternehmens stieg auf 1.648 Mio. € zum Quartalsende (31. Dezember 2025: 1.582 Mio. €). Die Veränderung war im Wesentlichen auf die Erfassung von versicherungsmathematischen Gewinnen der Pensionsverpflichtungen (54 Mio. €) sowie auf positive Währungsumrechnungseffekte (24 Mio. €) zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote lag zum Quartalsende mit 44,5 % unter dem Niveau zum Geschäftsjahresende (31. Dezember 2025: 48,2 %).
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