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VERANTWORTUNGSVOLLES HANDELN

Verantwortungsvolles Handeln wird bei Klöckner & Co ganzheitlich betrachtet. So wird das Thema an dieser Stelle zwar als ein einzelnes Handlungsfeld definiert, könnte jedoch zugleich auch als Oberbegriff alle anderen Felder mit einschließen. Denn für Klöckner ist ein auf ethischen Überzeugungen aufbauendes, verantwortliches Handeln die Basis für langfristigen Unternehmenserfolg und somit auch für Nachhaltigkeit.

REGELKONFORMES VERHALTEN

Als internationaler Konzern mit einer Vielzahl von weltweiten Lieferanten- und Kundenbeziehungen möchte Klöckner & Co integres Verhalten und verantwortliches Handeln innerhalb des Unternehmens, wie auch im Umgang mit seinen Geschäftspartnern, sicherstellen und die Beziehungen verantwortungsbewusst gestalten.

Klöckner erwartet von seinen Mitarbeitern auf allen Ebenen des Unternehmens und unabhängig von ihrer hierarchischen Stellung die Beachtung der geltenden Wettbewerbsregeln und Kartellgesetze. Dies wird von unserem Vorstand im „Tone at the Top“ unmissverständlich klargestellt – Wettbewerbsverstöße und Korruption werden bei Klöckner & Co nicht geduldet und Zuwiderhandlungen konsequent sanktioniert.

Als Referenz und Hilfestellung für unsere Mitarbeiter dient der konzernweit gültige Code of Conduct sowie die internen Konzernrichtlinien, bspw. zur Einhaltung kartellrechtlicher Vorschriften, der Einschaltung von Intermediären oder zur Bekämpfung der Korruption im Geschäftsverkehr. Von unseren externen Geschäftspartnern erwarten wir, dass sie die ethischen Werte und Prinzipien unseres Codes of Conduct beziehungsweise Supplier Code of Conduct oder eines gleichwertigen eigenen Verhaltenskodex beachten und in ihrer Organisation wirksam umsetzen.

Neue Mitarbeiter werden mittels Präsenzschulungen und E-Learning-Programmen mit den Inhalten des Code of Conduct vertraut gemacht und unter anderem für Compliance-relevante Themen wie Kartellrecht, Korruptionsrisiken, Geldwäscherisiken und dolose Handlungen sensibilisiert. Dabei teilen wir unsere Mitarbeiter zunächst in verschiedene Zielgruppen ein, die daraufhin auf ihre jeweiligen Aufgabengebiete zugeschnittene Schulungen erhalten. Wir führen außerdem konzernweit Auffrischungsschulungen in Form von E-Learnings durch, um unsere Mitarbeiter auf dem neuesten Stand zu halten und beispielhaft konkrete, Compliance-relevante Sachverhalte aus ihrem Alltag zu behandeln.

Unsere Mitarbeiter wie auch unsere Geschäftspartner haben jederzeit die Möglichkeit, Hinweise auf mögliche Compliance-Verstöße und/oder Verstöße gegen unseren Code of Conduct direkt an das Corporate Compliance Office zu richten. Hierfür steht ein telefonisches und webbasiertes Hinweisgebersystem zur Verfügung, das von einem externen Dienstleister betrieben wird. Das Hinweisgebersystem ist weltweit kostenfrei erreichbar und kann auch anonym genutzt werden.

MENSCHENRECHTE IN DER LIEFERKETTE

Die Klöckner & Co SE und ihre Landesgesellschaften achten auf ethisch korrektes und regelkonformes Verhalten im Geschäftsverkehr. Wie in unserem Code of Conduct und darüber hinaus in unserer internen Konzernrichtlinie zum Thema Menschenrechte festgelegt ist, duldet Klöckner & Co unter keinen Umständen Verstöße gegen die dort dargelegten Grundsätze. Zu diesen gehören neben der Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und der Menschenrechte auch das Verbot von Kinderarbeit, die Gewährleistung von Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit der Mitarbeiter sowie die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns und der gesetzlichen Arbeitszeiten.

Dies betrifft sowohl unser eigenes Unternehmen als auch die vorgelagerten Teile unserer Wertschöpfungskette. Denn auch von den Beteiligten in unserer Lieferkette erwarten wir, dass sie dieselben Grundsätze befolgen. Um diese Erwartungshaltung eindeutig zum Ausdruck zu bringen, haben wir im Geschäftsjahr 2018 konzernweit einen Supplier Code of Conduct eingeführt.

Ein besonderes Augenmerk liegt bei Klöckner & Co auf der umsichtigen und verantwortungsvollen Beschaffung von Produkten. Ein zentrales Ziel im Beschaffungsprozess ist es beispielsweise sicherzustellen, dass die in unseren Produkten enthaltenen Mineralien nicht aus Konfliktländern stammen. Die Wichtigkeit dieses Themas spiegelt sich auch in den Forderungen unserer international agierenden Kunden wider, die von uns eindeutige Herkunftsnachweise erwarten. Von besonderem Interesse sind dabei Konfliktmineralien wie Columbit-Tantalit (Coltan), Kassiterit (Zinnstein), Gold, Wolframit und deren Derivate, zu denen Tantal, Zinn und Wolfram zählen. Die jährliche Prüfung unseres Produktportfolios hat im Geschäftsjahr 2018 ergeben, dass unter 1 % unserer Produkte Tantal, Zinn oder Wolfram enthalten können.

Seit Inkrafttreten des Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act und insbesondere der Gesetzgebung zu den Konfliktmineralien (Conflict Minerals Rule) analysiert Klöckner & Co jährlich mit der gebotenen Sorgfalt, ob bei der Herstellung der Produkte Konfliktmineralien verwendet werden und, falls ja, ob diese aus der Demokratischen Republik Kongo oder deren Nachbarstaaten stammen. Bei den Nachbarstaaten handelt es sich derzeit um Angola, Burundi, die Republik Kongo, Ruanda, Sambia, Südsudan, Tansania, Uganda und die Zentralafrikanische Republik.

Sofern Lieferanten Komponenten, Teile oder Produkte unter Verwendung der fraglichen Mineralien herstellen, erwarten wir, dass diese Materialien nicht aus den zuvor genannten Staaten bezogen werden. Sollten unsere Kunden dafür einen entsprechenden Nachweis einfordern, nutzen wir bei allen betreffenden Lieferanten das „Conflict Minerals Reporting Template“ der Responsible Minerals Initiative für die systematisierte Abfrage zur Herkunft von Konfliktmineralien. Wir erwarten, dass die Lieferanten die Konfliktmineralien gemeinsam mit ihren Unterlieferanten mindestens bis zum Hüttenwerk zurückverfolgen und sich für Standardberichtsprozesse einsetzen. Klöckner & Co behält sich das Recht vor, von seinen Lieferanten auch darüber hinaus Nachweise über ihre Lieferkette zu verlangen und Konfliktmineralien ggf. bis zur Mine zurückverfolgen zu lassen. Die Lieferanten sollten zudem ihrerseits Richtlinien und Grundsätze zum Thema Konfliktmineralien formulieren und umsetzen. Nach Möglichkeit sollten sie auch ihre Vorlieferanten dazu verpflichten, entsprechende Richtlinien und Grundsätze zu verabschieden und zu befolgen.

CORPORATE CITIZENSHIP

Als Traditionsunternehmen sieht sich Klöckner & Co außerdem in der Pflicht einen Beitrag zum Wohl der Gesellschaft zu leisten. Wir verpflichten uns zu den Prinzipien des „Davos Manifest“ des World Economic Forums. Darüber hinaus ist uns das aktive Engagement in der direkten Nachbarschaft unseres Unternehmenssitzes und unserer Niederlassungen wichtig und ein identitätsstiftender Faktor für unser Unternehmen.

Gemäß den Prinzipien des „Davos Manifest“ besteht die universelle Aufgabe eines Unternehmens in der vierten industriellen Revolution aus drei Prinzipien:

  • Es ist die Aufgabe eines Unternehmens, alle Interessengruppen in die gemeinsame und nachhaltige Wertschöpfung einzubeziehen.
  • Ein Unternehmen ist mehr als eine wirtschaftliche Einheit, die Wohlstand schafft.
  • Ein Unternehmen mit multinationalem Tätigkeitsfeld agiert - zusammen mit Regierungen und Zivilgesellschaft - auch selbst als Interessenträger unserer globalen Zukunft.

Wir verpflichten uns zu den Prinzipien des „Davos Manifest“ und betrachten sie als Richtlinie für unser unternehmerisches Handeln.

Unser Ziel ist es, dass unsere finanziellen Zuwendungen denen zugutekommen, die sie wirklich benötigen. Da unsere Landesgesellschaften die individuellen Bedürfnisse in ihren Regionen am besten einschätzen können, führen sie ihre Spenden- und Sponsoringaktivitäten eigenständig durch. Einen Rahmen erhalten sie durch eine konzernweit gültige Verfahrensanweisung, mit der wir eine gemeinsame Ausrichtung des Engagements sicherstellen und gleichzeitig den individuellen Gegebenheiten unserer Märkte Rechnung tragen. Die Unterstützung ausgewählter Einzelprojekte aus Wissenschaft, Sport, Kunst und Kultur ist uns ebenso ein wichtiges Anliegen wie die kontinuierliche Förderung von regionalen Hilfsprojekten, universitärer Bildung und der Integration von Flüchtlingen in unsere Gesellschaft. 

IHR ANSPRECHPARTNER

Felix Schmitz

Head of IR, Internal Communications & Sustainability

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