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DIGITALISIERUNG

Die Nutzung digitaler Tools ist für jedes Handelsunternehmen der Welt unerlässlich geworden. Dies gilt natürlich auch für den Stahlhandel. Was der Kunde privat nutzt, möchte er im Geschäftsleben nicht missen. Die von Klöckner entwickelte Vision einer offenen Industrieplattform für die Stahl- und Metallbranche zielt darauf ab, die Informationsasymmetrien durch die digitale Vernetzung aller Marktteilnehmer zu beseitigen und damit die Effizienz für alle Beteiligten deutlich zu erhöhen.

Neben der langfristigen und zukunftsfähigen Ausrichtung unseres Unternehmens und den Vereinfachungen für unsere Kunden, stellt die Digitalisierung aber auch einen großen Schritt in Sachen Nachhaltigkeit dar. Durch bspw. die Einsparung von Transaktionskosten oder eine bedarfsorientierte Lagerung lässt sich der Verbrauch von Ressourcen weiter optimieren. Unser Standbein in der Start-up-Szene, kloeckner.i, sowie die Aktivitäten von unserer Venture-Gesellschaft kloeckner.v, bringen uns außerdem in Kontakt mit den neusten Lösungsansätzen, die der Markt zu bieten hat.

Im Zuge der Strategie „Klöckner & Co 2022“ haben wir uns das Ziel gesetzt, unseren Umsatz bis 2022 zu 60 % über Digitale Kanäle zu generieren. Die Digitalisierung stellt für uns einen fortlaufenden Prozess dar. Daher entwickeln wir bei kloeckner.i nicht nur erfolgsversprechende Produkte, sondern verfeinern diese stetig. Das Überprüfen der Performance der einzelnen digitalen Tools spielt dabei eine wichtige Rolle. So nutzen wir die uns durch unseren Onlineshop zur Verfügung stehenden Informationen wie bspw. Anzahl der Seitenaufrufe, Anzahl der Logins oder Verweildauer der Kunden, um die Onlineshops für die Nutzer weiter zu optimieren. Unter anderem helfen uns wöchentliche Meetings dabei die gewonnenen Erkenntnisse auszutauschen und zu diskutieren. Nur so gelingt es uns die neuen Ideen ohne zeitliche Verzögerungen umzusetzen.

Darüber hinaus hilft uns eine Zielgruppenanalyse dabei, genau die Kunden anzusprechen, die im besonderen Maße von einer künftigen Onlinebestellung profitieren würden und die neue Möglichkeit zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht nutzen. Für das Jahr 2018 haben wir uns vorgenommen, die Nutzerfreundlichkeit weiter zu verbessern und das Produktsortiment sukzessive auszubauen. Dies soll mithilfe einer gezielten Kundenpersonalisierung sowie dem Ausbau von komplementären Produkten anderer Anbieter (Marktplatzfunktion) umgesetzt werden. So möchten wir unseren Kunden ein optimales Einkaufsgefühl bieten.

Heutzutage haben Aufgabenstellungen häufig an Komplexität hinzugewonnen. So ist es nicht mehr effizient, dass veraltete Lösungsschemata hier Anwendung finden. Es ist kein Einzelfall, dass ein ausgearbeiteter Lösungsansatz häufig an der nicht vorhandenen Relevanz und Akzeptanz aus Sicht des Nutzers scheitert. Die Adressatengruppe steht somit nicht im direkten Fokus des zu lösenden Problems. Deshalb werden komplexe Aufgabenstellungen inzwischen zunehmend mit dem Design Thinking-Ansatz gelöst. Anders als zuvor machen sich hierbei nicht ausschließlich die jeweiligen Spezialisten Gedanken über die bestmögliche Lösung, sondern auch scheinbar fachfremde Kollegen werden in den Prozess mit einbezogen. Mit Design Thinking bündeln wir das kreative Potenzial zur Ideenfindung. Der Prozess richtet sich dabei stets auf die angesprochenen Kunden, die es gilt möglichst früh im Prozessverlauf mit einzubinden und das erhaltene Feedback zu nutzen. Die Einbindung von Kunden in den Innovationsprozess ist essentiell für die Überprüfung von getroffenen Annahmen bis hin zur tatsächlichen Gewissheit. Somit zielt Design Thinking darauf ab, Innovationen hervorzubringen, die sich am Nutzer orientieren und dessen Wünsche und Bedürfnisse gezielt erfüllen bzw. befriedigen.

Damit jeder Einzelne im Unternehmen auf diesem Weg mitgenommen wird und sich als Teil dieser Veränderungen sieht, nutzen wir unter anderem unsere selbst entwickelte Veranstaltungsreihe DigiDays. Ziel ist, dass sich unsere Mitarbeiter auf freiwilliger Basis mit Start-up-Methoden vertraut machen, um Lösungen für Probleme in einer kreativen Umgebung zu erarbeiten. So starteten wir bereits im November 2016 mit den ersten Veranstaltungen. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, digitale und innovative Ideen für die tägliche Büroarbeit zu generieren. Aus den zahlreich entstandenen Ideen setzten wir die Top 3 in unserem Unternehmen um. Da Teilnehmerquote und Rückmeldungen sehr hoch bzw. positiv waren, fanden im Juli 2017 die DigiDays 2.0 statt. Diesmal mit dem Ziel, Lösungen zu finden, wie die Holding in Duisburg das operative Geschäft der Landesorganisationen besser unterstützen kann, ohne dabei die Steuerungsfunktion zu vernachlässigen. Für beide Veranstaltungsreihen nutzten wir ebenfalls den Design-Thinking-Ansatz. Die nächsten DigiDays werden in der ersten Jahreshälfte 2018 stattfinden und die Schwerpunkte auf eine gesunde Fehlerkultur und agiles Arbeiten setzen.

Zum Thema Fehlerkultur führen wir seit letztem Jahr zusätzlich die Veranstaltungsreihe Failure Session durch, die typischerweise in der Start-up-Szene veranstaltet wird. Dort berichten mit einem Start-up gescheiterte Gründer über ihre Erfahrungen, was sie falsch gemacht und was sie daraus gelernt haben. Inzwischen finden solche Veranstaltungen, wenn auch noch recht selten, auch in Konzernen statt. Auch hier geht es darum, offen über eigene Fehler und die daraus gezogenen Lehren zu sprechen um diese anschließend gemeinsam zu dis-kutieren. Ziel für Klöckner ist es, dass wir die Lern- und Fehlerkultur der Start-ups in unserem Unternehmen verankern, um schneller, agiler und weniger perfektionistisch zu arbeiten.

Um unseren digitalen Umsatzanteil weiter auszubauen, haben wir im September vergangenen Jahres 80 operativ tätige (Management-)Mitarbeiter aus dem gesamten Klöckner & Co-Konzern zum Digital-Sales-Accelerator(DSA)-Seminar bei unserer Start-up-Tochter kloeckner.i in Berlin eingeladen. Die Mitarbeiter konzentrierten sich intensiv auf die Entwicklung und Beschleunigung von Verfahren zur Förderung unseres digitalen Umsatzes – gemeinsam mit unserem Klöckner & Co-Vorstand.

Christina Kolbeck
Christina Kolbeck

Head of Investor Relations & Sustainability

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