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Wertschöpfungskette

Klöckner & Co versteht Nachhaltigkeit als ganzheitliches Konzept, das sich über die gesamte Wertschöpfungskette des Konzerns erstreckt. Vom Einkauf über die Lagerhaltung, bis hin zu zahlreichen Servicedienstleistungen sowie Logistik und Distribution steht die Verbesserung von Arbeitsabläufen und Ergebnissen im Sinne unserer Kunden bei uns an erster Stelle.

Aber nicht nur innerhalb unseres Unternehmens, sondern auch darüber hinaus fühlen wir uns für die angrenzenden Wertschöpfungsstufen verantwortlich. Klöckner & Co unterhält als international tätiger Stahl- und Metalldistributor weltweit Beziehungen zu seinen Kunden, Lieferanten, Produzenten von Stahl und Metall, Logistikunternehmen und Dienstleistern. Bei den zahlreichen Liefer- und Leistungsbeziehungen ist es uns wichtig, dass wir stets im Rahmen des geltenden Rechts agieren und keinen Handlungsspielraum für Verstöße dulden.

Auch unsere externen Vertragspartner binden wir ein und erachten es als selbstverständlich, dass sie sich unseren Maßstäben anschließen. Unser Code of Conduct dient hier als Basis.

Compliance

Gesetzestreues Verhalten im Sinne des Unternehmenswohls ist für uns von zentraler Bedeutung. Unsere Mitarbeiter in allen Ländern werden hinsichtlich Kartellrecht und Antikorruption sensibilisiert.
Auch unsere externen Vertragspartner binden wir ein und erachten es als selbstverständlich, dass sie sich unseren Maßstäben anschließen. Diese haben wir in unserem Code of Conduct formuliert:

  • zu ethischem und rechtstreuem Verhalten,
  • Korruptionsbekämpfung,
  • zum Ausschluss von Kinderarbeit,
  • zur Beachtung von Vorgaben zum Arbeitsschutz
  • und zum Schutz der Umwelt.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

Verantwortungsbewusste Beschaffung

Die Klöckner & Co SE und ihre Tochtergesellschaften („Klöckner“) achten auf ethisch korrektes und regelkonformes Verhalten im Geschäftsverkehr. Dazu gehört auch die umsichtige und verantwortungsvolle Beschaffung von Produkten.

Klöckner leistet wissentlich keinerlei direkte oder indirekte Unterstützung für nichtstaatliche bewaffnete Gruppierungen oder Sicherheitskräfte, die Bergbaubetriebe, Transportwege, Handelsplätze oder vorgelagerte Akteure in der Lieferkette widerrechtlich kontrollieren oder besteuern. Zudem besteht bei Klöckner ein umfassendes Regelwerk, das den Mitarbeitern und Vertretern des Unternehmens jegliche Form von Korruption und Bestechung untersagt. Unter keinen Umständen duldet Klöckner Zwangsarbeit, Ausbeutung (einschließlich Schuldknechtschaft) oder Arbeitsverpflichtung, unfreiwillige Gefängnisarbeit, Sklaverei oder Menschenhandel. Von den Beteiligten in unserer Lieferkette erwarten wir, dass sie dieselben Grundsätze befolgen.

Seit Verabschiedung des Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act und insbesondere der Gesetzgebung zu den Konfliktrohstoffen (Conflict Minerals Rule) prüft Klöckner mit der gebotenen Sorgfalt entlang der Lieferkette, ob bei der Herstellung der Produkte Konfliktrohstoffe zum Einsatz kommen und, falls ja, ob diese aus der Demokratischen Republik Kongo („DR Kongo“) oder deren Nachbarstaaten stammen. Bei den Nachbarstaaten handelt es sich derzeit um Angola, Burundi, die Republik Kongo, Ruanda, Sambia, Südsudan, Tansania, Uganda und die Zentralafrikanische Republik. Als Konfliktrohstoffe gelten Columbit-Tantalit (Coltan), Kassiterit (Zinnstein), Gold, Wolframit und deren Derivate, zu denen zunächst Tantal, Zinn und Wolfram gezählt werden.

Klöckner kauft Produkte ausschließlich von Lieferanten, die bestätigen, dass die gelieferten Materialien keine Konfliktrohstoffe aus den benannten Ländern enthalten.

Anforderungen an Lieferanten:

Klöckner nimmt die oben beschriebenen Grundsätze für die verantwortungsvolle Beschaffung von Konfliktrohstoffen nach Möglichkeit in die Verträge mit Lieferanten auf und schärft zudem gemeinsam mit den Lieferanten das Bewusstsein für diese Themen innerhalb der Beschaffungsbasis. Wir geben den Lieferanten unser Regelwerk an die Hand und erwarten, dass sie im Hinblick auf ihre eigenen Lieferketten vergleichbare Richtlinien oder Grundsätze einführen.

Sofern Lieferanten Komponenten, Teile oder Produkte unter Verwendung der fraglichen Rohstoffe herstellen, legen wir ihnen nahe, diese Materialien aus konfliktfreien Quellen zu beziehen. Wir erwarten von unseren Lieferanten, dass sie ihrerseits Richtlinien und Grundsätze zum Thema Konfliktrohstoffe formulieren und umsetzen und diese auch ihren Unterlieferanten vermitteln. Nach Möglichkeit sollten sie auch ihre Downstream-Anbieter dazu verpflichten, entsprechende Richtlinien und Grundsätze zu verabschieden und zu befolgen. Klöckner erwartet von seinen Lieferanten, dass sie Konfliktrohstoffe gemeinsam mit ihren Unterlieferanten mindestens bis zum Hüttenwerk zurückverfolgen und sich für Standardberichtsprozesse einsetzen (z. B. das EICC-GeSI Conflict Minerals Reporting Template für die systematisierte Abfrage zur Herkunft von Konfliktrohstoffen). Klöckner behält sich das Recht vor, von seinen Lieferanten auch darüber hinaus Nachweise über ihre Lieferkette zu verlangen und Konfliktrohstoffe ggf. bis zur Mine zurückverfolgen zu lassen. Wir erwarten von unseren Lieferanten, dass sie entsprechende Nachweise fünf Jahre lang aufbewahren und sie Klöckner auf Nachfrage vorlegen.

Die Lieferanten werden ermutigt, Brancheninitiativen für eine bessere Rückverfolgbarkeit von Konfliktrohstoffen und für verantwortliches Handeln in den weltweiten Lieferketten zu unterstützen.

Wir streben langfristige Beziehungen mit unseren Lieferanten an und arbeiten, wo immer möglich, gemeinsam mit ihnen an Verbesserungen und nachhaltigen Lösungen. Sofern Lieferanten gegen die hier beschriebenen Grundsätze von Klöckner verstoßen, müssen sie innerhalb angemessener Frist Abhilfemaßnahmen vorlegen und umsetzen. Klöckner behält sich das Recht vor, von seinen Lieferanten Unterstützung für die effektive Umsetzung solcher Maßnahmen einzufordern und Bewertungen der Lieferkette zu veranlassen. Verstößt ein Lieferant auf Dauer gegen die Vorgaben und führt er keine Verbesserungsmaßnahmen durch, dann kann Klöckner zusätzliche Maßnahmen bis hin zur Beendigung der Geschäftsbeziehung ergreifen.

Qualitätsmanagement

Eine sich stetig verbessernde Service- und Produktqualität ist entscheidend für nachhaltige Kundenzufriedenheit. Aus diesem Grund tagt regelmäßig ein auf europäischer Ebene etabliertes Gremium, um sich über Themen des Qualitätsmanagements auszutauschen und konzernweite Maßnahmen zu initiieren. Zentrale Aspekte unseres Qualitätsmanagements sind Gesundheit, Sicherheit und Umwelt.

Eines der ersten gemeinsamen Vorhaben ist die Entwicklung eines länderübergreifend einheitlichen Kriterienkatalogs zur Messung der Qualität angelieferter Ware. Zurzeit wird in einer unserer Hauptniederlassungen ein Pilotprojekt durchgeführt.

Unsere Landesgesellschaften sind darüber hinaus weitestgehend nach dem weltweit gültigen Qualitätsstandard ISO 9001 zertifiziert. Die automotivenahen Standorte wie beispielsweise Becker Stahl-Service oder der Standort Velten nahe Berlin sind daneben noch mit dem Automotive-Standard ISO TS 16949 versehen. Ferner wurde der Umweltmanagement-Standard ISO 14001 in Teilen des Konzerns implementiert.

Unsere gemeinsamen Grundregeln der europäischen Logistik

Seit Ende 2011 haben wir in den europäischen Lagern unsere gemeinsamen Grundregeln der europäischen Logistik eingeführt. So etablieren wir bereits bewährte und optimierte Prozesse zukünftig in allen Ländern. Dazu gehört die bestmögliche Nutzung der Lagerfläche, die verbesserte Wartung und Instandhaltung von Maschinen und Anlagen sowie generelle Themen der Mitarbeiterführung und -einbindung.
Die Grundregeln setzen einen einheitlichen Standard zur Förderung von Effizienz, Transparenz, Ordnung und Sicherheit. Gemeinsames Ziel unserer Aktivitäten ist es, die Logistikabläufe zu standardisieren, die Effizienz zu steigern und die Kunden zuverlässiger zu beliefern.