LKW der Schweizer Tochtergesellschaft der Klöckner & Co
Geschichte
Klöckner-Haus zur Jahrtausendwende
Modernes Hochregallager in einem Stahllager der Klöckner & Co
Der Hund – Markenzeichen der Klöckner & Co
1991-96 Klöckner & Co entwickelt sich zu einem weltweiten Handelshaus. Die neuen Schwerpunkte sind Stahl-Handel, PC-Teile, PC-Produkte, Chemie, Energie und Textilien. Verschiedene Investitionen und Desinvestitionen werden getätigt, um das Unternehmen neu auszurichten.
Unter anderem werden Computer 2000 (im Jahr 1995) und die Röder-Gruppe (im Jahr 1994) gekauft.
1997 Klöckner & Co fokussiert sich auf das Kerngeschäft Stahl- und Metallhandel. Dabei werden zusätzliche Unternehmen erworben: Den Schweizer Marktführer - die Debrunner Koenig Holding-Gruppe, die österr. Ettinger Stahlhandel Ges.m.b.H., die niederl. ODS B.V., sowie die französische Arus (heute Klöckner Distribution Industrielle). Darüber hinaus erfolgt der Erwerb der spanischen Grupo Comercial de Laminados S.A. sowie der Ausstieg aus dem Energie- und Chemiehandel und die Entkonsolidierung der Textilbeteiligungen.
1998 Im Rahmen des Konzentrationsprozesses wird der Verkauf der Computer-2000-Beteiligung und Abgabe der Röder-Gruppe beschlossen.
1999/2000 Klöckner & Co schließt die Fokussierung auf das Kerngeschäft gesellschaftsrechtlich ab: Alle Werkstoffaktivitäten werden in eine neue Gesellschaft übertragen, die wieder unter Klöckner & Co firmiert.
2000 Klöckner & Co erwirbt das britische Unternehmen Richardsons Westgarth und wird größter werksunabhängiger Stahlhändler der Insel.
Außerdem wird die Tochtergesellschaft Klöckner Steel Trade GmbH an die englische Balli Group verkauft. Damit trennt sich Klöckner & Co vom lagerunabhängigen Streckenhandel.
2001 Die E.ON AG – entstanden durch die Fusion von Viag und Veba – verkauft Klöckner & Co an die Balli Group, London.
2003 Im Mai 2003 wird die WestLB AG Mehrheitsgesellschafterin der Klöckner & Co. Weiterer Aktionär ist die HSH Nordbank AG.
November 2003 Dr. Thomas Ludwig wird zum Vorstandsvorsitzenden der Klöckner & Co AG berufen. Er ist operativ für die nordamerikanischen Aktivitäten des Konzerns und funktional für Personal, Kommunikation, Recht/Compliance, Revision und Risikomanagement verantwortlich.
2005 Die WestLB AG verkauft Klöckner & Co an die US-Fondsgesellschaft Lindsay, Goldberg & Bessemer (LGB).
Juli 2005 Gisbert Rühl tritt als Finanzvorstand in die Klöckner & Co AG ein. Er verantwortet die Bereiche Bilanzen, Controlling/M&A, Corporate IT, Finanzen, Investor Relations, Steuern und Versicherungen.





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