Dr. jur. Dr. phil. h.c. Günter Henle (1899-1979)
Geschichte
Klöckner übernimmt die Deutzer Ölgesellschaft
Das Klöckner-Haus vor dem 2. Weltkrieg
Bombenangriff im Oktober 1944 auf das Klöckner-Haus
1936 Nach dem Tod von Peter Klöckners einzigem Sohn, Waldemar Peter Klöckner, wird die im Jahr 1931 gegründete Peter Klöckner-Familienstiftung als Erbin des Klöckner-Unternehmensverbunds eingesetzt.
1937 Peter Klöckner nimmt seinen Schwiegersohn, Dr. Günter Henle, als Teilhaber in das Unternehmen auf. Dr. Henle wird erst im Jahr 1976 - nach fast vierzigjähriger Firmenzugehörigkeit - als persönlich haftender Gesellschafter bei Klöckner & Co ausscheiden.
1938 Eine Delegation führender deutscher Unternehmer wird unter Leitung von Peter Klöckner nach Moskau eingeladen.
Das damals sogenannte "Rußlandgeschäft" hatte ein Volumen von 2 Milliarden Reichsmark.
Klöckner & Co übernimmt die Deutzer Oel-Gesellschaft von der späteren Klöckner-Humboldt-Deutz AG und der Mineralölwerke Albrecht & Co, Hamburg (heute Deutsche Shell AG). Die Motoren- und Anlagenbaugruppe wird zur Klöckner-Humboldt-Deutz AG.
1939 Die Klöckner Reederei und Kohlenhandlung GmbH (KRK) beliefert inzwischen Kunden in 38 Ländern. Der Kohleexport erreicht über 1,5 Millionen Tonnen und der Inlandsumsatz übersteigt 1 Millionen Tonnen. KRK zählt damit zu den "Big Five" der Zechenhandelsgesellschaften.
1940 Am 5. Oktober 1940 verstirbt Konzerngründer Peter Klöckner in Duisburg im Alter von 76 Jahren. Bis 1937 war er alleiniger und persönlich haftender Gesellschafter von Klöckner & Co.
1943 Der 2. Weltkrieg verschont auch das Klöckner-Haus nicht: Nach einem schweren Bombenangriff kann dort nur noch ein Notbetrieb aufrecht erhalten werden.
1948 Klöckner & Co verfügt bereits wieder über ein gut sortiertes Angebot, das nun gegen die harte Deutsche Mark verkauft werden kann. Die Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Mai 1949 schafft zudem einen stabilen politischen und rechtlichen Rahmen. Typisch für die Entwicklung ist der Bereich Schrott: Bis 1948 handelt die Abteilung nur mit relativ kleinen Mengen, bereits kurz nach der Währungsreform überschreitet sie die Grenze von 10.000 Tonnen.





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